
Praxisintensivseminar zu sicheren und wirksamen HVLA-Manipulationen für die wichtigsten Körperregionen. Im Fokus stehen klinisches Denken, Befunderhebung, Indikationen und Kontraindikationen, präzise Technik sowie eine kontrollierte Dosierung der Impulse. Theorie und ausführliche praktische Übungen in Zweiergruppen.
Eyal Feigin ist Spezialist für manuelle Therapie und Rehabilitation. Er ist Entwickler des Konzepts Smart Massage Science sowie Gründer und Leiter der internationalen Massageakademie LIMIS.
📍 Deutschland – Köln
🗓️ 20.–21. Januar 2027
💰 Preis: 549 € bis zum 31. Oktober, ab dem 1. November 629 €.
🎓 20 Unterrichtseinheiten
🎓 LIMIS-Zertifikat
Einführung und Sicherheit
Grundprinzipien der HVLA-Techniken: Biomechanik, Bewegungsbarriere, Dosierung und Kontrolle nach der Manipulation. Screening und Red Flags, Kontraindikationen, informierte Einwilligung, Partnerarbeit und Kommunikation mit dem Patienten.
Lendenwirbelsäule und Becken / ISG
Befunderhebung: Positionstests, kurze neurodynamische Untersuchung und Ausschluss relevanter Red Flags.Brustwirbelsäule und Rippen
Beurteilung der Beweglichkeit der Brustwirbelsäule und ribbenbezogener Funktionsstörungen.
HVLA-Techniken im Sitzen und Liegen sowie eine Impulstechnik für die Rippen 2–6. Fokus auf Kontrolle und präzise Dosierung.
Extremitäten: Schulter- und Ellenbogengelenk – Grundlagen
Schulter: posteriorer Gleitimpuls, inferiorer Impuls mit niedriger Amplitude und Überprüfung möglicher Kontraindikationen.
Ellenbogen / proximales Radioulnargelenk: HVLA-Techniken bei Einschränkungen der Pronation und Supination. Besprechung klinischer Fälle.
Fragen, Antworten und Tagesabschluss
Halswirbelsäule: Befunderhebung und Technik – Grundlagen
Screening vaskulärer Risiken, neurologische Untersuchung und Kontraindikationen. HVLA-Techniken für C2–C7 mit minimaler Amplitude. Kontrolltests nach der Anwendung sowie sichere Alternativtechniken.
Handgelenk und Hand / Sprunggelenk und Fuß
Hand: Einschränkungen der Karpometakarpal- und Interkarpalgelenke.
Sprunggelenk: Talokrural- und Subtalargelenk. Indikationen, Risiken und Kontrolle der Symptome.
Hüft- und Kniegelenk
Hüfte: kaudale und posteriore Impulstechniken bei kapsulären Bewegungseinschränkungen.
Knie: sichere HVLA-Varianten bei Einschränkungen des Tibiofemoral- und Patellofemoralgelenks.
Integration und klinisches Denken
Abschluss
Strukturierter Algorithmus zur Auswahl geeigneter Techniken, Dokumentation und Planung nach der Behandlung. Ausgabe der LIMIS-Zertifikate.
HVLA umfasst präzise Impulstechniken mit geringer Amplitude, die auf biomechanischen Prinzipien und klinischem Denken basieren. Sie ergänzen Mobilisationstechniken und aktive Rehabilitation und können bei sorgfältig ausgewählten Patienten dazu beitragen, die Beweglichkeit gezielt zu verbessern und Beschwerden zu reduzieren.
Grundlage der HVLA-Techniken ist die präzise Arbeit an anatomischen, physiologischen und elastischen Bewegungsbarrieren, die kontrollierte Dosierung des Impulses sowie die Überprüfung der Reaktion nach der Anwendung. Der Ansatz legt besonderen Wert auf Sicherheit: durch sorgfältiges Screening, klare Indikationen und Kontraindikationen, eine nachvollziehbare Dokumentation und die Einbindung in einen übergeordneten Behandlungsplan.
Klinischer Nutzen: gezielte Verbesserung der Beweglichkeit in funktionell eingeschränkten Segmenten bei sorgfältiger Patientenauswahl.
„Wir trainieren systematisch die Präzision der Positionierung, die richtige Dosierung und die Überprüfung des Effekts. Ohne Magie, ohne Mythen. Nur klinisches Denken, Logik und Praxis.“
Spezialist für manuelle Therapie und Rehabilitation. Entwickler des Konzepts Smart Massage Science und Gründer der internationalen Massageakademie LIMIS.
Sein Schwerpunkt liegt auf evidenzbasierten Ansätzen, Biomechanik und klinischem Denken.
Professionelle Ausbildungskurse in Manuelle Therapie & Medizinische Massage
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2026